Kröger Praxis- und Patientenbedarf
Kröger - Medizintechnik – Sanitätshaus
24.09.2018

Erfolgreicher erster E-Mobilitätstag in Massen

Zum Vergrößern klicken - Amtsdirektor Gottfried Richter und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei der EröffnungKlimafreundliche Mobilität im ländlichen Raum vorgestellt

Regionale und überregionale Unternehmen präsentierten am 20. September Elektrofahrzeuge, Dienstleistungen rund um die E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien und standen für Fragen der Besucher bereit. Viele Gäste aus Kommunalpolitik, Gewerbe, Dienstleistungen, Wohnungswirtschaft und interessierte Bürger zog es auch zum begleitenden Vortragsprogramm in der Kröger Gesundheitspassage. Der Gastgeber, die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster e.V., machte zudem interessante Angebote rund ums Mobilsein, wie Reaktionstests, Sehtests oder die Simulation mit Rauschbrillen. Erstes Fazit: Moderne Elektro-Fahrzeuge können Gehen, Radfahren und Öffentlichen Nahverkehr gut ergänzen.

Derzeit steht die Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im Mittelpunkt, wobei der Sektor Mobilität von großer Bedeutung ist. So stellte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei der Eröffnung der Veranstaltung klar: „Der Ersatz von Autos mit herkömmlichen Antrieb durch Elektro-Fahrzeuge kann unsere Mobilität umweltverträglicher machen, wenn der dafür aufgewendete Strom aus erneuerbaren Energieträgern kommt, was im Landkreis Elbe-Elster und im Land Brandenburg bilanziell im Überfluss vorhanden ist." Er wusste auch: „Inzwischen gibt es mehr als 50 verschiedene Modelle auf dem Markt, mehr als 200 weitere sind in den kommenden drei Jahren im Zulauf. Elektrofahrzeuge sind lokal emissionsfrei. In der Gesamtbilanz verursachen sie weniger CO2- Emissionen als vergleichbare konventionelle Fahrzeuge und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Elektromobilität ist ein Teil der weltweiten Mobilitätswende und zugleich ein Treiber für die Wirtschaft."

Sie bieten sich auch als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr an. Elektro-Rollstühle sind lange bekannt. Der Mobilitätstag zeigte deshalb besonders, was Elektromobilität für den ländlichen Raum bedeuten kann. Der Großteil der zurückgelegten Strecken ist auch im Landkreis Elbe-Elster kurz genug, um problemlos mit Elektro-Fahrrädern, E-Mopeds oder E-Autos zurückgelegt zu werden. Die reinen Elektro-Fahrzeuge der ersten Generation kommen etwa 100 bis 200 Kilometer weit - und sind damit für den überwiegenden Teil der Autofahrten bestens geeignet. Doch die Batteriekapazität legt stetig zu, die Ladezeiten verkürzen sich enorm, die Batteriepreise hingegen nehmen ab. Dadurch gewinnt auch das Thema Elektromobilität neue Dynamik. Das Angebot an Fahrzeugen reicht heute vom Klein- bis zum Sportwagen.

Parallel zur Fahrzeugschau wurde im Atrium der benachbarten Kröger-Gesundheitspassage ein umfangreiches Vortragsprogramm geboten. So berichtete Gottfried Richter, Amtsdirektor im Amt Kleine Elster, über seine Erfahrungen mit den Elektrofahrzeugen im Fuhrpark des Amtes Kleine Elster. Experten stellten moderne Ladeinfrastruktur vor. Weitere Schwerpunkte waren Erfahrungsberichte und Fachvorträge namhafter Referenten über Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum am Beispiel der Barnimer Feldmark, über aktuelle Förderprogramme, über Wege zur nachhaltigen Mobilität mit Antriebstechnologien der Zukunft: von der Hybridisierung bis zur Brennstoffzelle, über Sicherheitsaspekte bei Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen, externer Aufladung und Wasserstoffbetankung sowie Gefahren durch Batterien, Gefährdungen für die Löschkräfte und die richtige Taktik im Havariefall.


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