Kröger Praxis- und Patientenbedarf
Kröger - Medizintechnik – Sanitätshaus
02.11.2012

Erste Betriebs-Kita im Kreis Elbe-Elster

Zum Vergrößern klicken - "Zu einem familienfreundlichen Unternehmen gehört auch, dass die Kinder gut untergebracht sind", wissen Michael Städter, Petra Kröger-Schumann und Stephanie Hoffmann (v.l.n.r.)Eine Idee der Unternehmerin Petra Kröger-Schumann nimmt Gestalt an

Die Idee dazu hatte die geschäftsführende Gesellschafterin der Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH bereits vor mehr als eineinhalb Jahren. „Gute Fachleute zu bekommen und vor allem zu halten ist schwer", hat Petra Kröger-Schumann zunehmend die Erfahrung machen müssen. Um qualifizierte Orthopädie- und Medizintechniker wirbt das Massener Unternehmen insbesondere in Dresden und Leipzig, wo es die nächsten Fachschulen gibt. „Zu einem familienfreundlichen Unternehmen gehört auch, dass die Kinder gut untergebracht sind", erklärt Kröger-Schumann. Sie denkt an eine Kindereinrichtung mit flexiblen Öffnungszeiten - angepasst an die betrieblichen Arbeitszeiten. 180 Beschäftigte hat das Krögersche Unternehmen, 122 davon sind Frauen. Vor allem aber könne ein „Betriebskindergarten" flexibler auf die Arbeitszeiten der Eltern reagieren. Derzeit schließt eine Kita in Finsterwalde spätestens um 18 Uhr.Freilich kann ein Unternehmen allein eine solche Einrichtung, die etwa 35 Plätze haben soll, nicht alleine stemmen und auch nutzen. „Wir haben Betriebe angesprochen, die einen ähnlichen Bedarf haben, die Idee mit zu unterstützen." Ein halbes Dutzend Firmen erwägen, in einer GmbH zusammenzuarbeiten. „Es steht uns als wirtschaftsfreundliches Amt gut zu Gesicht, wenn wir eine solche betriebliche Kita haben", sagt Amtsdirektor Gottfried Richter. Landrat Christian Jaschinski hat dem Vorhaben schon mal seine Unterstützung zugesagt: „Kein Geld ist besser ausgegeben als für die Kinder. Diese Kita belebt die schon gute Betreuungsvielfalt in unserem Kreis - die auch wieder mehr Fachkräfte in die Region holen wird."

(Quelle und Link zum Artikelauszug "Massen: Erste Betriebs-Kita im Kreis Elbe-Elster", Lausitzer Rundschau vom 09.11.2012)

 

Jugendhilfeplanung des Landkreises geben einstimmiges "Ja" für Betriebs-Kita

Für Aufwind sorgte am Abend des 13. Novembers 2012 die Idee der ersten, privat organisierten betrieblichen Kindertagesstätte im Elbe-Elster-Kreis in der Sitzung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung des Landkreises. Einstimmig empfahlen die Mitglieder, die Kita in den Bedarfsplan der Kindertagesbetreuung im Landkreis aufzunehmen. Überzeugend wurde die Idee von Petra Kröger-Schumann vorgestellt, im Gewerbe- und Industriepark in Massen eine solche Betriebskita zu eröffnen. Jens Scheithauer, Leiter des Jugendamtes Elbe-Elster, machte sich für das neue Angebot stark: "Ich sehe darin große Chancen. Auch in der Zukunft können aus privaten Mitteln Zuschüsse für Qualitätsstandards fließen." Auch sei eine Konkurrenz nicht schädlich und nur ein Vorbote für die Zukunft. Da sehe er schon andere, sehr abenteuerliche Abwerbeversuche nahen. Die entstehende Konkurrenz könne überall dort Belebung mit sich bringen, wo Kitas noch schläfrig daherkommen. Rückendeckung für das Projekt gab's auch von Elbe-Elster Bildungsdezernent Roland Neumann. "Eigentlich sind im Landkreis genügend Kita-Plätze vorhanden, aber nicht, wenn es um Qualität in Richtung Flexibilität geht." Roland Neumann assistierte dann auch gleich dem Jugendhilfeplaner Dieter Böhme und formulierte den Beschlusstext für die Abstimmung: Dem Jugendhilfeausschuss werde empfohlen, das innovative, im Landkreis einzigartige Angebot in den Bedarfsplan aufzunehmen. Unterausschussvorsitzende Cordula Mittelstädt widerspricht der Sorge, alle Kinder für die neue Kita würden anderen Kitas verloren gehen. Das Angebot ermögliche es Müttern vielmehr, ihre Kinder von außerhalb mitzubringen. Arbeitnehmer bei Krögers kommen auch aus Oberspreewald-Lausitz und Dresden. Außerdem würden durch den ab kommendem Jahr bestehenden Rechtsanspruch für Kinder bis drei Jahre vermutlich mehr Plätze benötigt. "Die Aufnahme in den Bedarfsplan ist auf zwei Jahre befristet. Danach können wir ohnehin neu drauf schauen", so Mittelstädt. Wenn der Jugendhilfeausschuss am 11. Dezember zusammenkommt, wird das Unternehmen seine Pläne auch dort vorstellen. Die Aufnahme in den Kita-Bedarfsplan des Kreises ist Voraussetzung für die Firma, Fördermittel zu beantragen.

(Quelle und Link zum Artikelauszug "Jugendhilfeplaner: Ja zur Betriebs-Kita", Lausitzer Rundschau vom 15.11.2012)


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